Die Stadthistorie in Frankfurt
Frankfurt wird erstmals im achten Jahrhundert nach Christus als Stadt schriftlich erwähnt. Der Name begründet sich auf dem lateinischen für „Die Furt der Franken“. Um diesen Begriff ragen sich unterschiedliche Mythen. Tatsächlich gab es aber zur damaligen Zeit keine historischen Ereignisse die uns bekannt sind, worauf sich der Stadtname begründen könnte. Die wahrscheinlichste Annahme ist, dass es eine Furt gab die als wichtige Handelsstraße für die Stadt genutzt wurde. Frankfurt hat seit dem 14. Jahrhundert bereits den Zusatz „am Main“ um Verwechslungen zu vermeiden. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird allerdings weiterhin Frankfurt benutzt. Die Stadt galt über mehrere Jahrhunderte als Wahlstadt der Könige und Kaiser und entwickelte sich später zu einer wichtigen wirtschaftlichen und industriellen Metropole.Frankfurts Besonderheiten
Frankfurt liegt, sowohl geographisch, als auch verkehrstechnisch, sehr nahe der Mitte Deutschlands, wie auch derer Europas. Im Norden der Stadt liegt der Taunus und im Süden der Main. Der Stolz der Stadt ist der größte Flughafen Deutschlands und gleichzeitig größter Arbeitgeber des Landes, sowie das Bankenviertel, was mit seiner Skyline Frankfurt den Kosenamen „Mainhatten“ gab.
Frankfurt liegt in unterschiedlichen Studien und Rankings weit vorne in der Welt. 2001 gab es z.B. eine Erhebung, dass Frankfurt als die wohl produktivste Stadt Europas gelte, gemessen am Bruttoinlandsprodukt. In der Liste der Weltstädte zählt Frankfurt zu den 40 besten und ist die wichtigste Stadt Deutschlands in der Rangliste der Lebensqualität findet sich die Stadt in Deutschland auf Platz 3 wieder.
Wenn man einen Tag in Frankfurt verbringt
Frankfurt bietet sowohl Kultur, Natur, Unterhaltung, Bildung wie auch Entspannung und damit für jedes Bedürfnis etwas. Als eine der wärmsten Regionen Deutschlands gibt es zum Beispiel die Nizzagärten am nördlichen Mainufer wo das ganze Jahr über Palmen zu finden sind. Naturliebhaber können sich aber ebenfalls am Stadtwald oder dem Palmengarten erfreuen. Letzterer kostet zwar Eintritt bietet aber regelmäßig unterschiedliche Ausstellungen. Kulturliebhaber können mit der Straßenbahn durch alte Stadtviertel bis zum Römerberg fahren, sich dort die rekonstruierten Häuser der historischen Altstadt ansehen und im Anschluss ausgesuchte Museen am Mainufer besuchen.Restaurants und Bars finden sich von den Randgebieten bis hin zu Stadtkern häufig und runden neben Kinos, Theatersälen, Sportstätten und dem Messegelände, das Unterhaltungsangebot ab. Wer die Stadt besuchen möchte, sollte sich bereits im Vorfeld informieren ob eine interessante Abendveranstaltung zu diesem Zeitpunkt statt findet. Vor allem im Sommer finden auch viele Stadt- und Straßenfeste Stadt. Beim Essen darf man sich gerne an den Frankfurter Würstchen oder der „grünen Soße“ probieren und dazu ein Glas Apfelwein (Äppler) trinken.
