Hamburg, Tor zur Welt
Wer von der Seeseite, also von der Nordsee aus, mit dem Schiff nach Hamburg kommt, muss zunächst ein ganzes Stück die an dieser Strecke sehr breite Elbe befahren, um in den riesigen Hafen zu gelangen. Wobei das Wort „riesig“ heute schon etwas überholt ist, denn es war nicht so einfach, für ein gigantisches Schiff, wie zum Beispiel das Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2, einen geeigneten Platz im Hafen zu finden, an dem ein Anlegen möglich ist. Von Seiten der Frachtschifffahrt hat sich im Vergleich zu früher sehr viel verändert: Die Schiffe werden schon lange nicht mehr von Arbeitern Stück für Stück gelöscht. Es gibt heute gewaltige Kräne für diese Tätigkeit. Die Ware wird in genormten Containern angeliefert und mit Hilfe des Kranes auf dem Schiff gestapelt und umgekehrt entladen und von LKWs abtransportiert.Hamburg, meine Stadt
Dieses Schlagwort liegt den Hamburger Bewohnern am Herzen. Gerade auch deshalb, weil Hamburg sich seemännisch und rau gibt, aber dafür umso ehrlicher und herzlicher ist. Ein Hamburger trägt keine Orden, er bleibt immer bescheiden und freundlich; Ausnahmen gibt es überall. Der Hamburger, auch wenn er gar nicht hier geboren ist, steht zu seiner Stadt bei Regen und bei Wind. Durch die Nähe zum Meer gibt sich der Hamburger sehr gerne weltmännisch und offen für alles Fremde.
Hamburg, die schönste Stadt der Welt
Es gibt viele schöne Städte, aber wenn man nur daran denkt, dass Hamburg durch den zweiten Weltkrieg stark zerstört wurde, oder dass ein Teil der Stadt 1962 bei der Flutkatastrophe fast versunken wäre, hat sich bis heute aus diesem Ort eine wunderschöne Metropole zum Leben und Wohlfühlen mit ganz viel Grün dazwischen entwickelt. Es lässt sich sehr schön bummeln, beispielsweise an der Binnenalster vorbei an den großen Kaufhäusern und stattlichen Hotels. Allein das Rathaus ist einen Besuch wert; dabei ist zu erwähnen, dass die Hansestadt Hamburg bekanntermaßen eigenständig mit dem Status eines eigenen Bundeslandes regiert. Der Michel, die große Kirche, als Wahrzeichen Hamburgs hat fabelhafte Konzerte zu bieten, wobei ein Besuch um die Weihnachtszeit besonders zu empfehlen ist. Als Nachtschwärmer wird sich ein Gast Hamburgs sicherlich nicht die Reeperbahn entgehen lassen. Auf dieser „sündigen Meile“ wurden früher ganz harmlos Seile hergestellt, woraus der Name Reeperbahn abzuleiten ist. Heute findet man hier allerlei Lasterhaftes zum Staunen und zum Amüsieren. Wenn man dann am Sonntagmorgen noch nicht müde ist, sollte man unbedingt den Fischmarkt im Hafen besuchen. Ein saurer Hering findet sich allemal gegen den Kater.
